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Diskussion / Intersektionale Perspektiven auf Krisen und Chancen in der Pandemie

Über das Stück

MIT
Mithu Sanyal (Autorin, Journalistin, Kulturwissenschaftlerin)
Dr. Denise Bergold-Caldwell (wissenschaftliche Geschäftsführerin des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung an der Philipps-Universität Marburg)
Katharina Pelosi (Audiokünstlerin; Feministisches Performance Kollektiv Swoosh Lieu)
MODERATION Christina Zintl (Dramaturgin Staatstheater Darmstadt)

Die aktuelle Situation der Pandemie hat Geschlechterungerechtigkeit weltweit verstärkt, insbesondere für Menschen mit mehrfachen Diskriminierungserfahrungen. Die Bedeutung einer intersektionalen Perspektive auf Machtverhältnisse sollte deshalb gerade heute deutlicher denn je werden. Wir fragen uns deshalb aus verschiedenen (kultur-) wissenschaftlichen und künstlerischen Perspektiven: Wie gelingt feministische Solidarität in Krisenzeiten? Birgt eine solche Krise wie die aktuelle Pandemie auch Chancen für eine gleichberechtigtere Zukunft?
 

Zur Reihe: We should all be feminists

Dr. Mithu Sanyal,1971 in Düsseldorf geboren, ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Journalistin und Kritikerin. 2009 erschien ihr Sachbuch „Vulva. Das unsichtbare Geschlecht", 2016 „Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens", im Februar 2021 ihr erster Roman "Identitti". Sie arbeitet für diverse Sender und Zeitungen, wie den WDR, BR, SWR, Deutschlandfunk, Bundeszentrale für Politische Bildung, DIE ZEIT, MISSY Magazine, SPEX, Konkret, Vice etc. Sie hat eine Kolumne in der taz.

Dr.in Denise Bergold-Caldwell, geb. 1973, ist wissenschaftliche Geschäftsführerin des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung an der Philipps-Universität Marburg. Die promovierte Bildungs- und Erziehungswissenschaftlerin lehrt mit einem Schwerpunkt auf post- und dekolonialen Bildungsprozessen.Sie publizierte u.a. „Schwarze Weiblich*keiten. Intersektionale Perspektiven auf Bildungs- und Subjektivierungsprozesse“

Katharina Pelosi studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und arbeitet als Audiokünstlerin im Bereich Performance, Choreographie, Hörspiel und Installation. Sie ist Mitbegründerin des feministischen Performancekollektivs Swoosh Lieu. 2015 - 2017 war Katharina mit ihrem künstlerischen Promotionsprojekt zu Sound als erinnerungskulturellem Medium im postkolonialen Hamburg Mitglied im Graduiertenkolleg Performing Citizenship, Hamburg. 2021 ist sie Stipendiatin an der Casa Baldi / Italien und 2022 an der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.

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