Alexander Whitley ist ein Pionier im Bereich von zeitgenössischem Tanz und Digital Art und steht für einen interdisziplinären Ansatz. Der in London lebende Choreograf wurde im klassischen und zeitgenössischen Tanz ausgebildet und ist bekannt für seine starke Musikalität sowie sein auffälliges visuelles Design. Whitley hat Arbeiten für mehrere der führenden britischen Tanzkompanien geschaffen, darunter The Royal Ballet, Rambert, Balletboyz, Candoco, Gandini Juggling und Birmingham Royal Ballet. Er ist Gründungsmitglied von New Movement Collective und Tutor für das Master-Programm Design for Performance and Interaction an der Bartlett School of Architecture, UCL. Darüber hinaus ist Whitley New Wave Associate am Sadler’s Wells Theatre und ehemaliger Choreographic Affiliate von Rambert und The Royal Ballet. Er gründete die Alexander Whitley Dance Company im Jahr 2014 und tourte national wie international, darunter mit den Sadlers Wells-Produktionen Overflow, Strange Stranger, 8 Minutes, Pattern Recognition und The Grit in the Oyster; darüber hinaus mit Noumena vom Royal Ballet London. In Zusammenarbeit mit dem VR-Studio von The Guardian schuf er das Virtual-Reality-Erlebnis Celestial Motion, das kurzlich in Zusammenarbeit mit HTC Vive Arts zu Celestial Motion II erweitert wurde. Während des Lockdowns durch Covid-19 startete Whitley das Digital Body-Projekt, bei dem mithilfe der Motion-Capture-Technologie aus der Ferne mit digitalen Künstlern und Komponisten bei der Erstellung digitaler Tanzfilme zusammengearbeitet wurde. Er erweiterte dies um einen Augmented-Reality-Filter fur Instagram im Rahmen eines Triptychons mit Filmen namens Chaotic Body, von denen der erste im Oktober 2020 beim Roma Europa Festival Premiere hatte. Er arbeitet auch an einer neuen Virtual Reality-Erfahrung, die auf dem wegweisenden Ballett The Rite of Spring als Teil der diesjährigen Kohorte von Creative XR basiert.

In der aktuellen Spielzeit ist er auf Einladung des Hessischen Staatsballetts am Haus für...

November 2020