David Stöhr ist Regisseur und Psychologe. 1987 in Siegen geboren, studierte er in Wien Psychologie und anschließend Schauspielregie am Max Reinhardt Seminar. Seine Inszenierung "Lulu" nach Frank Wedekind gastierte 2015 am Theater in der Josefstadt in Wien, am Landestheater Niederösterreich und wurde auf dem internationalen Theaterfestival iTSelF in Warschau als beste Produktion mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Seine Inszenierung "Glaube Liebe Hoffnung" von Ödön von Horváth gastierte 2016 auf dem Theatertreffen der Schauspielschulen in Bern. Parallel zu seiner künstlerischen Arbeit vertiefte er seine Kompetenzen mit einer Coaching-Ausbildung bei Dr. Friederike Janofske  in Berlin. Ab der Spielzeit 2016  war er als Regieassistent an der Schaubühne am Lehniner Platz tätig. In der Zusammenarbeit mit Thomas Ostermeier war er Ko-Regisseur bei der Inszenierung von "Im Herzen der Gewalt“ von Edouard Louis. Im Anschluss inszenierte er an der Schaubühne im Februar 2019 „März“ nach Heinar Kipphardt. Für die Tage der jungen Dramatik 2020 am Theater Magdeburg und am Staatstheater Braunschweig inszenierte er einen Theaterlivestream des Stückes "Jeder Mensch ist schön(und wenn einer  nicht schön ist, dann ist er auch kein Mensch" von Johannes Koch.

Neben der künstlerischen Arbeit als Regisseur ist er auch als Dozent in den Bereichen Theater und Darstellendes Spiel tätig, zuletzt an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und  der Hochschule für Musik und Theater Rostock.