Gemeinsam tolle Konzerte erleben

Flow my tears? Man nannte einmal Samuel Barbers „Adagio for strings“ das traurigste klassische Stück aller Zeiten, zumindest ist es das meistgespielte Werk aus dem 20. Jahrhundert, zu hören im 2. Sinfoniekonzert, wie auch Beethovens „Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67“, Die Fünfte mit dem ikonischen Beginn (ta ta ta taaa) gilt als eine der berühmtesten Sinfonien überhaupt. Und die „Musik für Saiteninstrumente, Schlagwerk und Celesta“, wäre – so der Dirigent Jukka-Pekka Saraste – das Werk mit dem besten Anfang, den Béla Bartók je geschrieben hat. Das Staatsorchester Darmstadt spielt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Cohen.

Erich Wolfgang Korngold war der Opern-Superstar der 1920er Jahre und später der berühmteste Filmmusik-Komponist in Hollywood mit seiner Musik zu den Kassenschlagern. Nach dem zweiten Weltkrieg konnte Korngold in Europa nicht an seine frühen Erfolge an-knüpfen, weil er nun als verspäteter Romantiker galt. In den letzten Jahren ist seine Sinfonie in Fis wieder auf den Spielplänen, Das 3. Sinfoniekonzert dirigiert Vitali Alekseenok, der im Sommer noch bei den Salzburger Festspielen zu erleben war. Der aktuelle Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein (und früherer Preisträger des 1. Platzes beim Arturo-Toscanini-Dirigentenwettbewerb in Parma) leitet in dieser Saison auch Premieren an der Hamburgischen Staatsoper. Auf dem Programm stehen Werke von Cherubini, Mozart und Korngold. Guido Sant’Anna debütierte bereits im Alter von 7 Jahren als Geiger mit Orchester. Das Ausnahmetalent ist auch gefragter Solist in Recitals und Kammermusiker. Als erster Südamerikaner gewann er den 1. Preis der Fritz Kreisler International Competition in Wien.

„Siehe, ich verkündige euch große Freude“: Heinrich Schütz‘ Weihnachtshistorie nach der Weihnachtsgeschichte des Lukas-Evangeliums bereitet uns ein (vor)weihnachtliches Barockfest. Große Freude findet auch das Ensemble Polyharmonique daran, das Repertoire des 17. Jahrhunderts neu zu beleben. Sie verbinden in diesem 3. Kammerkonzert großartige Kunstmusik mit traditionellen weihnachtlichen Weisen des 17. Jahrhunderts. Stimmen Sie sich mit den besten Sänger*innen der europäischen Alten Musik Szene auf den ersten Adventssonntag ein!


Mit „hinreißendem Ton, brillanter Technik und tiefempfundenen Interpretationen“ begeistert Augustin Hadelich als einer der herausragendsten Geiger unserer Zeit. Der mit einem Grammy-Award ausgezeichnete Geiger ist international gefragter Solist, Kammermusiker und Rezitalist. Bei führenden Orchestern, renommierten Konzertreihen und internationalen Festivals ist er auf Konzerttouren auf dem ganzen Globus zu Gast. Das Programm des 4. Kammerkonzerts bestehend aus barocken Fantasien Telemanns, Blue/s Forms von Perkinson, der 5. Solosonate von Eugène Ysaÿe, und Capricen des „Teufelsgeigers“ Paganini sowie Bachs berühmte d-Moll-Partita zeigt die stilistische Vielseitigkeit von Augustin Hadelich und beschreitet einen Gang durch
die Jahrhunderte der Sololiteratur für die Violine.