Das Leben findet einen Weg

Ein dumpfes Beben geht durch den Raum. Ein Schatten bewegt sich. Und plötzlich ist sie wieder da: die Magie von „Jurassic Park“. Ein Stück Filmgeschichte ver- lässt die Kinoleinwand und betritt die Kammerspiele des Staatstheaters Darmstadt. Seit seiner Premiere 1993 hat der Kultfilm nichts von seiner Wucht verloren. Im Gegenteil: „Jurassic Park“ begeistert bis heute alte Fans und neue Generationen gleichermaßen – auch jene, die bei seiner Veröffentlichung noch gar nicht geboren waren. Wie ein Familienerbstück wird der Grusel der Urzeitsaurier an die jüngeren Generationen vererbt.

Auf einer abgelegenen Insel erwachen Dinosaurier zum Leben – ein Milliardenprojekt, das den ultimativen Freizeitpark verspricht. Um den Park vor der Eröffnung zu überprüfen, lädt der Besitzer des Parks John Hammond die Wissenschaftler*innen Dr. Ellie Sattler, Dr. Alan Grant und den Chaos-Theoretiker Dr.Ian Malcolm ein. Sie sollen einschätzen, ob der Park für Besuchende eröffnet werden kann. Der Park ist hoch technologisiert und so wiegen sich Hammond und seine Mitarbeitenden in falscher Sicherheit. Doch schnellfallen die Sicherheitssysteme aus und die vermeintliche Kontrolle über die Urzeitmonster entpuppt sich als trügerische Illusion. In Jurassic Park zeigt Spielberg, dass der Versuch, die Natur vollständig zu kontrollieren, trügerisch ist, da unvorhersehbare Kräfte immer entgleisen können. Denn wie Dr. Malcom sagt: „Das Leben findet einen Weg.“

Klaus Gehre, der bereits mit „Interstellar: Zwischen den Sternen“ den Weltraum in die Kammerspiele gebracht hat, nimmt es sich zur Aufgabe, diese Film-Magie für die Bühne zu übersetzen. Seine Inszenierung bleibt dem Klassiker verbunden und fragt zugleich, wie man einen Stoff der 90er Jahre heute erzählen kann.

Was Dennis Nedrys Figur so spannend macht und was ein Eispickel mit der Geschichte zu tun hat, können Sie ab dem 12. März bei uns entdecken.

Jurassic Park: Tödliche Illusionen
von Klaus Gehre frei nach Steven Spielberg, Michael Crichton und anderen / empfohlen ab 14 Jahren

REGIE & BÜHNE Klaus Gehre
KOSTÜM Tom Unthan
MUSIK Michael Lohmann
DRAMATURGIE Alexander Kohlmann


Premiere am 12. März 2026, 20:00 Uhr | Kammerspiele
Weitere Termine: 21. März, 02. & 10. April