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Über das Stück

„Wozu hat denn der Mensch das himmlische Geschenk, die Hoffnung empfangen?“ Johannes Brahms an Clara Schumann

Vorspiel im Foyer Musik von Clara Schumann
Johannes Brahms Konzert für Violine, Violoncello und Orchester op. 102
Bernd Alois Zimmermann „Stille und Umkehr. Orchesterskizzen“
Robert Schumann Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Es ist das letzte Orchesterwerk, das Bernd Alois Zimmermann schrieb. 1968 hatte die Stadt Nürnberg Zimmermann beauftragt, ein großes Orchesterstück für die Feier des „Dürerjahres“ 1971 zu schreiben. Aber Zimmermann strich – nach ersten Ideen – einen Großteil der ursprünglichen geplanten Besetzung drastisch zusammen. Die verbliebene Instrumentation erzeugt einen fahlen, kühlen Klang. Konsequent hält sich der Orgelpunkt auf dem Ton d, reduziert, bis zur Resignation ersterbend, ist der Umgang mit dem Klang und dem musikalischen Material. Es waren persönliche Motive, die Brahms zum Doppelkonzert bewogen: Den Violinpart schrieb er für seinen Freund, den damals berühmtesten Geiger Deutschlands, Joseph Joachim, den Cellopart für Robert Hausmann, der im Streichquartett Joachims Cello spielte.

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