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Gustav Mahler Sinfonie Nr. 9 D-Dur

„Oh Jugendzeit! Entschwundene! O Liebe! Verwehte! Leb’ wohl …!“. Das schreibt Mahler in die Noten zu seiner neunten Sinfonie. Und ist die „Neunte eine Grenze? Wer darüber hinaus will, muss fort!“, sagte Arnold Schönberg bei der Gedenkfeier nach Gustav Mahlers Tod. Es ist Mahlers sinfonisches Vermächtnis. Das „Rondo-Burleske“ ist eines der schwärzesten, das Mahler geschrieben hat: „Der vierte Satz hat sehr bald den Charakter eines letzten Wortes angenommen. Es ist das Adagio aller Mahlerschen Adagios. Wer dieses Adagio hört und von ihm nicht im Tiefsten bewegt wird, der sollte weitere Bemühungen um Mahler stornieren: er ist für Mahler, und Mahler ist für ihn verloren.“ (Jens Malte Fischer) „Äußerst langsam“ und „ersterbend“ sind die letzten Worte in den Noten. Ist Mahlers „Neunte“ das letzte Werk der „Alten“ oder das erste der „Neuen“ Musik? Daniel Cohen verabschiedet sich mit diesem Konzert nach neun Jahren als Generalmusikdirektor vom Staatstheater Darmstadt.

Termine

  • Juni 2027

      • 8. Sinfoniekonzert

        Großes Haus
        Gustav Mahler Sinfonie Nr. 9 D-Dur
      • 8. Sinfoniekonzert

        Großes Haus
        Gustav Mahler Sinfonie Nr. 9 D-Dur

Besetzung


Mit
Staatsorchester Darmstadt