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Trailer zu "Amy4Eva (UA)"

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"Mit der Uraufführung von Amy4Eva gelingt dem Staatstheater ein anrührendes Doppelporträt" Darmstädter Echo

"Amy4Eva überzeugt bei seiner Uraufführung durch exzellente Hauptdarstellerinnen. (…) Das liegt vor allem an den beiden fulminanten Schauspielerinnen Edda Wiersch und Marielle Layher, die ohne peinliche Momente und allzu durchsichtiges Heranschmeißen an ein jugendliches Publikum die Lebensfreude, Naivität, Melancholie und Wut der zwei Mädchen mit verblüffender Authentizität auf die Bühne bringen. Ihnen zuzusehen macht schlichtweg Spaß." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Amy4Eva" ist der Titel von Dirk Lauckes Auftragswerk für das Staatstheater Darmstadt für ein Publikum ab 14 Jahren. "Amy für Eva" oder "Amy für immer". Zwei junge Frauen schwören sich ein auf Solidarität, aufs Zusammenhalten durch dick und dünn. Denn Amelie und Eva wollen weg aus der Provinz, weg von den mobbenden Mitschülerinnen und Mitschülern und hauen kurzentschlossen einfach ab. Sie wollen nach London zum Grab ihres Stars, Amy Winehouse. Ihr Roadtrip durch die Pampa wird zur Bewährungsprobe einer außergewöhnlichen Freundschaft, die humorvoll wie dramatisch zwei junge Menschen an einer Wende ihres Lebens portraitiert.

Ein Auftragswerk des Staatstheaters Darmstadt
Aufführungsrechte: Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH 

Drei Fragen an Ulf Goerke

Lieber Ulf, in Dirk Lauckes Stück "Amy4Eva" hauen zwei Mädchen ab. Sie wollen weg aus ihrer Provinzstadt, weg von ihren mobbenden Mitschülerinnen und Mitschülern und weg aus ihren vorgebahnten Leben. Nach London. Zum Grab von Amy Winehouse. Was bedeutet Dir so eine Flucht? 
Eine ganze Welt. Raus aus der Provinzialität – ob die in den Köpfen steckt, im Ort, bei den Eltern, den Mitschülern, oder im Sportverein, ist dabei völlig egal. Das Wissen: hier will ich nicht bleiben; hier kann ich nicht Ich werden – das verstehe ich total. Und eigentlich bin ich selbst immer noch auf der Flucht.
 
Dirk Laucke schreibt mit "Amy4Eva" ein Auftragswerk für ein junges Publikum und für das Staatstheater. Welche Qualitäten an Dirks Schreiben magst Du besonders?
Besonders – ein großes Wort. Dirks Schreibstil lese ich fast wie einen filmischen Realismus. Das mag ich als Regisseur, weil ich mich dazu verhalten kann und muss. Seine Lust, den Figuren zuzuhören, Situationen zu beobachten und nicht zu werten, Konflikte an- und nicht auszudeuten – das imponiert mir. 
Frage meinerseits: ist „imponieren“ eigentlich ein größeres Wort als „besonders“?
 
Unser Spielzeitmotto lautet: "Abschied von den Helden". Amy und Eva brauchen keine männlichen Helden an ihrer Seite, um ins Unbekannte aufzubrechen. Wie denkst Du über den Abschied von den männlichen Helden? 
Wieso sollten die beiden (männliche) Helden brauchen? Sie sind ihre eigenen. Und das ist wunderschön! Und was soll denn ein männlicher Held überhaupt noch sein? Heterosexuell, über 50, weiß, finanzstark? Leider sind die „Trump-eltiere“ dieser Welt faktisch immer noch nicht verabschiedet. Herzlich Willkommen alle Greta Thunbergs (Stand April 2019) in dieser Welt!

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