Infos

Über das Stück

"Eine magische Inszenierung für eine höchst subtile Musik." Darmstädter Echo

"Aus der Begegnung afrikanischer Künstler mit den Mitwirkenden des Staatstheaters holt dieser Abend seine Spannung." Darmstädter Echo

"Eine ganze Reihe von wunderbaren ästhetischen Erlebnissen in musikalischer Aufführung auf bestem Niveau." Frankfurter Rundschau

"Die wiederkehrenden Brüche des Abends, zwischen den musikalischen Werken, aber auch zwischen wildem tänzerischen Treiben und klassischer Musikdarbietungen erzeugen aber gleichzeitig reizvolle Kontraste. Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Die neue, interdisziplinäre und überraschend experimentierfreudige Produktion."
Frankfurter Allgemeine Zeitung


Zouglou Makers, C sa ki va tuer, arrangiert für Orchester von Stefan Schulze (2015)

Szene: Cité des gents (Die Stadt der Menschen)Improvisation: Thomas Guei und Georg Festl

Galina Ustwolskaja, Dona nobis pacem für Piccoloflöte, Tuba und Klavier (1970 – 71)
Szene: Les multi-nationales (Die multinationalen Konzerne)

Szene: Frontières / Grenzen

Robert Schumann, Finale aus Ouvertüre, Scherzo und Finale (18 41)

Puls (Solo-Horn, Entwicklung und Umsetzung: Juliane Baucke)

Morton Feldman, Rothko Chapel für Sopran, Alt, gemischten Chor und Instrumente (1971)

Komposition und Improvisation: Thomas Guei
Szene: Sans souffle (Atemlos)

Espoir 2000, Diarrhée économique

Szene: Les maux (Die Schmerzen)

Charles Ives, The unanswered question (1906 / 1935)

Herztöne (Solo-Horn, Entwicklung und Umsetzung: Juliane Baucke)

Gustav Mahler Sinfonie Nr. 2 c-Moll, 4. Satz Urlicht (1893)

Szene: Le vivants et les ressucités (Die Lebenden und die Wiedergeborenen)

Szene: Improvisation

Petit yodé et l’enfant siro, Victoire, arrangiert von Jonathan Keren (2000)

 

Mit dem menschlichen Atem beginnt und endet das Leben. Atmen ist ständiger Austausch. Wir atmen ein und nehmen die Welt in uns auf. Wir atmen aus und geben der Welt etwas von uns zurück. Aus Atem entstehen Musik und Bewegung. Der Zeitraum zwischen zwei Atemzügen kann jener Moment des Innehaltens sein, aus dem Neues entsteht. Lunge und Atem sind fragil, wie COVID19 zeigt.

„I can’t breathe“ – mit dem letzten Satz des ermordeten George Floyd demonstrieren seit Monaten Millionen schwarzer Menschen für mehr Chancen, mehr Respekt, gegen Diskriminierung und rassistische Gewalt, für mehr Luft zum Atmen.

Die Choreografin Nadia Beugré, Generalmusikdirektor Daniel Cohen und Intendant Karsten Wiegand erarbeiten aus verschiedenen Perspektiven mit einem Ensemble aus Tänzer*innen, Sänger*innen und Musiker*innen ein Gewebe aus Tanz und Musik, das danach sucht, wie der Atem vom Ich zum Wir führen kann, wie mit jedem neuen Atemzug Wahrnehmung und Gemeinschaft entstehen können.

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur / DGCA
 

   

 

Drei Fragen an Nadia Beugré, Daniel Cohen und Karsten Wiegand

Termine & Tickets

Keine bevorstehenden Termine.

Medien

Besetzung

Mitwirkende


Sopran (Rothko Chapel, Collage)
Mezzosopran (Urlicht)
Tenor (Rothko Chapel, Collage)
Bass (Collage)
Bass (Rothko Chapel, Collage)
Mit
Opernchor des Staatstheaters Darmstadt
Staatsorchester Darmstadt
Tänzer*innen
Kaisha Essiane
Michel Kiyombo
Eric Nebie
Seibany Salif Traoré
Nestor Kouame
Lebeau Boumpoutou

Leitungsteam


Musikalische Leitung
Thomas Guei
Regie und Choreographie
Regie und Bühne
Kostüm
Choreinstudierung
Dramaturgie
Dramaturgie und Vermittlung
Ali Napoé