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da wünscht man sich ein kind und es wird ein mädchen

Babygirl ist kein glückliches Baby – so wie ihre Mutter keine glückliche Mutter ist. Und trotzdem wächst sie eben irgendwie auf, in einer Welt, die so gar nicht für sie gemacht zu sein scheint. Wir begleiten eine Figur, die wächst, schrumpft, verschwindet und sich wieder aufbäumt – vom schreienden Baby bis zur erwachsenen Frau, durch Kindheit, Körper, Begehren, Gewalt und Liebe. Und immer wieder diese Frage: wie soll das alles gehen?

Babygirls Weg ist einer des wütenden Humors – bis sich aus den Verletzungen dann Hass entwickelt und aus Babygirl schließlich –

das hält ja kein mensch aus

Und trotzdem wird gelacht. Weil man sonst schreien müsste. Oder weil beides manchmal dasselbe ist. Dass in Geschichten ohne Happy End so viel Humor gefunden wird, überrascht, unterhält und zerrüttet – im besten Sinne. Satirisch, beinahe comicartig nimmt uns Babygirl mit auf einen schaurig-komischen Horrortrip strukturell-
patriarchaler Gewalt an Frauen, den man auch das Leben nennt.

Termine

  • Mai 2027

      • Premiere

        Babygirl. Geschichten ohne Happy End (UA)

        Kammerspiele
        von Carlotta Huys / empfohlen ab 16 Jahren

Besetzung


Regie
Lily Kuhlmann
Bühne & Kostüm
Kaja Busch
Dramaturgie