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Theaterstück von Bertolt Brecht | mit Musik von Kurt Weill

Über das Stück

„(…) auf einmal hat Brechts Moral-Musical eine zeitlose Dringlichkeit. So stark klingt das selten bei Aufführungen der „Dreigroschenoper.“ (Darmstädter Echo)

„Nur dadurch lebt der Mensch, dass er so gründlich / Vergessen kann, dass er ein Mensch doch ist.“ (Mackie Messer)

Auf der einen Seite steht der Bettlerkönig Jonathan Peachum als ein Unternehmer, für den Not und Armut ein Geschäft sind. Auf der anderen Seite versucht sich der skrupellose Gangsterboss Mackie Messer in solider Bürgerlichkeit. Im Kampf zwischen Peachum und Macheath zeigt sich, wie brutal der Kapitalismus in diesem Soho herrscht. Die Figuren lassen alles fahren, was hinderlich wäre, um im Existenzkampf zu bestehen. Bedrängte Menschen rächen sich. Zum einen fiktiv, wie im phantastischen Lied der Seeräuber-Jenny. Zum anderen rächte sich das Künstlerduo Brecht und Weill an einer nur dem Schein nach anständigen Welt, indem es in der „Dreigroschenoper“ mit scharfen Texten und unwiderstehlicher Musik die Schönheit des Vermischten feiert: Jazz, Populärer Musik, Oper und Operette sind mit Schauspiel zu einer Unterhaltung verschmolzen, die sie zum erfolgreichsten deutschen Stück des 20. Jahrhunderts werden ließ.

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Keine bevorstehenden Termine.

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