Infos

von Tom Lanoye nach William Shakespeare

Über das Stück

Was passiert, wenn die alte Ordnung zuende geht? Wird dann endlich alles besser? Oder wird es schlechter? Tom Lanoye versetzt William Shakespeares Tragödie in unsere Zeit und lässt eine alternde Firmenchefin abtreten. Ihr Wirtschaftsimperium möchte sie zur rechten Zeit in die Hände der jüngeren Generation legen. Nur noch einmal sollen die drei Geschwister sagen, wie groß ihre Liebe zu Mama ist. Die Kunst der schönen Worte beherrschen aber nur zwei der Brüder, der dritte kann und will nicht schönreden. Und geht also leer aus, während die beiden anderen ein reiches Erbe antreten. Lear versteht nicht, dass es eine andere Sprache als die des Geldes geben soll oder kann. Lanoye entwirft mit großer Lust an Vers und Rhythmus den dramatischen Abgesang auf ein Lebensmodell, das den Preis aber nicht den Wert der Welt erkennt. Gustav Rueb hat zuletzt mit seiner Inszenierung von Othello in Darmstadt Eindruck hinterlassen und blick nun auf das Vergehen einer Welt, die sich keinen Reim mehr aufs Jetzt machen kann.


  • Hinweis: sehr geeignet für Menschen mit Hörbeeinträchtigung. Gebärdensprache und Übertitelung vorhanden.
  • Mit freundlicher Unterstützung durch den Verein der Theaterfreunde e.V.

Termine & Tickets

Dezember 2021

  • Kammerspiele
    Premiere

    Königin Lear

    von Tom Lanoye nach William Shakespeare
    Noch nicht verfügbar Termin speichern

Besetzung

Mitwirkende


Elisabeth Lear, Industriemagnatin, Erbin, Besitzerin
Robert Kent, seit Jahrzehnten Lears rechte Hand
Gregory, Lears ältester Sohn
Hendrik, zweitältester Sohn
Cornald, jüngster Sohn
Connie, Gregorys Frau
Alma
Olga, Lears Pflegerin und Gebärdendolmetscherin
Obdachloser Banker

Leitungsteam


Regie
Bühne
Florian Barth
Kostüm
Musik / Komposition
Dramaturgie