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von Volker Schmidt | Theatraler Stadtteilspaziergang Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Über das Stück

„Denn das ganze Stück zeigt, wie ein Projekt einen Stadtteil zusammenbringt. [...] Überhaupt stammt vieles, was in der Performance gezeigt wird, aus dem echten Leben der Ensemblemitglieder. Regisseur Volker Schmidt hat die Geschichtenschnipsel [...] meisterhaft arrangiert. So entsteht ein vielfältiges Bild, vor dem man sich gar nicht fürchten kann, weil es so schön ist." (FAZ)

„Die Hood lässt dich nie los und die Hood will sich immer hören.“ Olexesh

Der 1968 durch den großflächigen Bau von Wohnsiedlungen entstandene Stadtteil Kranichstein galt anfangs als Trabantenstadt. Namensgeber ist das nahegelegene Jagdschloss, die ehemalige Sommerresidenz der Darmstädter Landgrafen und Großherzöge. Kranichstein ist ein gut durchmischter und multikultureller Stadtteil mit breit gefächerter Sozialstruktur, der eine Sprachen- und Kulturvielfalt besitzt, wie kaum ein anderer Teil Darmstadts. Ist Kranichstein also eine soziale Geste der Vergangenheit, ein Modellstadtteil oder ein sozialer Brennpunkt? Oder befindet sich dieses Labor des 20. Jahrhunderts vielleicht bereits auf dem Weg in eine Zukunft, den die Mehrheitsgesellschaft noch gar nicht kennt?

In einem mehrmonatigen Rechercheprozess hat sich Regisseur und Autor Volker Schmidt gemeinsam mit Einwohner*innen aus Kranichstein mit deren Lebenserfahrungen auseinandergesetzt. Aus den Geschichten der Bewohner*innen wie auch aus der Historie wurde so ein gemeinsames Stationentheaterstück entwickelt, das sich zwischen Wirklichkeit und fantastischer Überhöhung bewegt und einen Stadtteil als Modell einer möglichen Zukunft porträtiert.

Die Tour startet im Bus. Treffpunkt ist am Künstler*inneneingang des Staatstheaters Darmstadt in der Hügelstraße (zwischen Parkhaus und Vorverkaufskasse). Die Fahrt endet an der Haltestelle Siemensstraße in Kranichstein. Von dort aus geht es zu Fuß weiter durch Kranichstein mit mehreren Stationen. Die Tour kann NICHT in Kranichstein begonnen werden.

Solidarisch sein

Nicht jeder kann sich einen Theaterbesuch leisten. Unabhängig von einer bürokratisch nachgewiesenen Bedürftigkeit gibt es Situationen im Leben, in denen das Geld knapp ist. Ermöglichen Sie Menschen, die dennoch an Kultur teilhaben wollen, einen Theaterbesuch und zahlen Sie den Förderpreis. Anstelle des Normalpreises von 25 € zahlen Sie 38 € .

1. Das möchte ich sehen – ich zahle den Normalpreis:
25 €  | ermäßigt 12,50 € 

2. Tolles Projekt – ich ermögliche anderen Menschen einen Besuch und zahle den Förderpreis:
38 € | ermäßigt 19 € 

3. Spannende Veranstaltung, aber den Normalpreis kann ich mir nicht leisten - Preis, gefördert:
12 € | ermäßigt 6 € 

Der Stadtteilspaziergang ist nicht barrierefrei. Bitte achten Sie auf trittsicheres Schuhwerk und wetterfeste Kleidung.

Das Projekt wird gefördert durch die HEAG mobilo.

 

Termine & Tickets

Keine bevorstehenden Termine.

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