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von Henrik Ibsen Ein dramatisches Gedicht / in der Übersetzung von Christian Morgenstern / Fassung von Christoph Mehler Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Über das Stück

"Und mit Daniel Scholz hat diese Aufführung eine starken Peer, der alle Lebensalter glänzend verkörpert, ganz ohne Maskerade (...)." (Darmstädter Echo)

„Das uns scheidet vom Menschenzug, – Das Wort: Troll, sei du selbst dir genug!“ Der Dovre-Alte

Es ist das Drama des modernen Menschen, das Henrik Ibsen 1867 mit Peer Gynt entfaltet. Um sich selbst zu finden, erfindet sich Peer Gynt immer wieder neu. Peer wächst als Bauernsohn mit seiner Mutter auf, verarmt und von der Dorfgesellschaft am Fjord verlacht. Er flüchtet sich in Fantasiewelten und Lügenmärchen und glaubt sich zu Höherem berufen, nämlich Kaiser der Welt zu werden. Seine Reise beginnt mit einem Hochzeitsgelage und dem Raub der Braut. Er kommt in die mystische Welt der Trolle, zeugt ein Kind, lebt als Einsiedler im Wald, lässt Mutter, Kind und seine Lebensliebe Solvejg zurück. Eine ekstatische Flucht beginnt, angetrieben von der Angst, dass die Lügen auffliegen könnten – Peers Dasein ist am Ende eine hohle Form, die nur dazu taugt, eingeschmolzen zu werden.

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Keine bevorstehenden Termine.

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