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von und mit La Veronal

Über das Stück

Der Neologismus „Sonoma“ aus dem griechischen„Soma“ (Körper) und dem lateinischen „Sonum“ (Klang) bezeichnet „Klangkörper“. Es könnte der Klang des Körpers sein, wenn er fällt, oder der Schrei, der aus dessen primitivem Heulen hervorgeht. In der indigenen Sprache der Ureinwohner Kaliforniens bedeutet „Sonoma“ „Tal des Mondes“. Dem Mythos zufolge schmiegt sich der Mond jede Nacht an dessen Ebenen. Dort bilden die Schreie, die Rufe und das Stampfen der Trommeln einen hypnotischen Puls, gleich dem eines Schlaflieds.

Marcos Morau greift in Sonoma mit seiner Kompanie La Veronal die wesentlichen Ideen seines früheren Stücks „Le Surréalisme au Service de la Révolution“ auf, das 2016 im Ballet de Lorraine entstanden ist. Das Stück zeichnete eine Darstellung von Luis Buñuel zwischen seiner Herkunft im mittelalterlichen Calanda und seiner späteren Wirkungsstätte im kosmopolitischen Paris und beschrieb das Spannungsfeld seiner Entwicklung zwischen Jesuitendisziplin und surrealer Freiheit.

Sonoma entsteht aus der Notwendigkeit heraus, zum Ursprung des Körpers, zu seinem Fleisch zurückzukehren. Auf dieser Reise zwischen Schlaf und Fiktion verirrt sich der Mensch und begegnet dem Außergewöhnlichen.

Inspiriert von Buñuel lauschen La Veronal dem Klang des Abgrunds, der sich öffnet, wenn die Vorstellungskraft, im Gegensatz zum Menschen, frei ist.

Im Rahmen des Tanzfestivals Rhein-Main 2020
 

Die Tanzplattform Rhein-Main ist ein Projekt von Hessischem Staatsballett und Künstlerhaus Mousonturm.

Idee und künstlerische Leitung: Marcos Morau

Choreografie: Marcos Morau in collaboration with the dancers

Tänzer*innen: Lorena Nogal, Marina Rodríguez, Sau-Ching Wong, Ariadna Montfort, Núria Navarra, Àngela Boix, Laia Duran, Anna Hierro, Alba Barral

Text: El Conde de Torrefiel, La Tristura and Carmina S. Belda

Korrepetitor: Estela Merlos and Alba Barral

Künstlerische und dramaturgische Beratung: Roberto Fratini

Gesangsassistent: Mònica Almirall

Technische Leitung und Lichtdesign: Bernat Jansà

Bühnenmanager, Requisiten und Spezialeffekte: David Pascual

Sound-Design: Juan Cristóbal Saavedra

Stimme: María Pardo

Bühnenbild: Bernat Jansà and David Pascual

Kostümbilderin: Silvia Delagneau

Schneiderin: Mª Carmen Soriano

Hutmacherin: Nina Pawlowsky

Maske: Juan Serrano – Gadget Efectos Especiales

Giant maker: Martí Doy

Requisite: Mirko Zeni

Produktion und Logistik: Cristina Goñi Adot

Produktionsleitung: Juan Manuel Gil Galindo

Koproduktion Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Tanz im August/ HAU Hebbel am Ufer, Grec 2020 Festival de Barcelona – Institut de Cultura Ajuntament de Barcelona, Oriente Occidente Dance Festival, Theater Freiburg, Centro Cultural Conde Duque, Sadler’s Wells, Mercat de les Flors, Temporada Alta, Hessisches Staatsballett im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main
In Zusammenarbeit mit  Graner – Fàbriques de Creació and Teatre L’Artesà
Begünstigtes Projekt der PYRENART cross-border cooperation project, im Rahmen der Interreg VA program Spain-France-Andorra POCTEFA 2014-2020 - European Regional Development Fund (ERDF)
Mit der Unterstützung von INAEM – Ministerio de Cultura y Deporte de España and ICEC – Departament de Cultura de la Generalitat de Catalunya

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