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Ballettabend mit Choreografien der Tänzer*innen des Hessischen Staatsballetts

Über das Stück

Nach dem Erfolg, den der Abend „Startbahn 2017“ im Sommer 2017 mit Choreografien aus dem Ensemble des Hessischen Staatsballetts feierte, lässt nun ein neuer Abend diejenigen, die sonst eher Choreografien anderer verpflichtet sind, durchstarten. Denn mit „Startbahn 2020“ werden erneut Tänzerinnen und Tänzer die Möglichkeit bekommen, sich selbst als Choreograf*innen auszuprobieren. So entsteht ein Abend, der keine größeren Gegensätze miteinander vereinen könnte: Ob Choreografien für einzelne, kleinere oder größere Gruppen entstehen, zu klassischer oder Clubmusik, ob unterhaltsam oder ernst – den Arbeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Drei Fragen an Ludmila Komkova und Ramon John, Tänzer*innen beim Hessischen Staatsballett 

Was hat euch zuletzt inspiriert? 
Ludmila Komkova: Meine Inspiration kann immer unerwartet kommen, etwa von einem Traum oder von Musik, die ich höre. Bevor ich mit einer neue Choreografie beginne, muss ich schon unbedingt eine Idee haben, der Rest der Inspiration und Fantasie kommt dann währenddessen.
Ramon John: Zuletzt inspiriert hat mich eine Skulptur mit dem Titel „GOD“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, der Roman „Der Wolkenatlas“ von David Mitchell und eine Komposition von Paul Jebanasam.

Was bedeutet Tradition für euch und für eure Arbeit? 
Ramon John: Tradition im Sinne von Bräuchen oder Gepflogenheiten, die in einem kulturellen Zusammenhang stehen, lasse ich meist nicht in meine Arbeit mit einfließen. Ich versuche immer so originell wie möglich zu arbeiten, abstrakt und ohne Narration. Ich möchte lediglich Bilder schaffen und Gefühle vermitteln, sodass alle Zuschauenden ihre individuellen Assoziationen bilden können. 

Ihr beide habt schon mehrfach für eure Kolleg*innen choreografiert. Wie fühlt sich das an? 
Ludmila Komkova: Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, für meine Kolleg*innen zu kreieren, nicht nur weil sie fantastische Tänzer*innen sind, sondern auch weil wir uns sehr gut kennen und sie wissen was ich sagen will. Das gibt einem natürlich eine gewisse Sicherheit und viel Unterstützung. 
Ramon John: Ich choreografiere sehr gerne und besonders mit und für meine Kolleg*innen. Man kennt sich sehr gut und weiß somit, welche Stärken man zum Vorschein bringen kann und wo man herausfordern kann. Die größte Herausforderung für mich ist in solchen Prozessen dann immer, den Ansprüchen meiner Tänzer*innen gerecht zu werden und etwas noch nicht Entdecktes aus ihnen heraus zu holen.  

Termine & Tickets

Juli 2020

  • Kleines Haus
    Premiere

    Startbahn 2020

    Ballettabend mit Choreografien der Tänzer*innen des Hessischen Staatsballetts

    9,50 € bis 41,00 €