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Choreografien von Tänzer*innen des Hessischen Staatsballetts

Über das Stück

"...die mit viel choreografischem Gespür den Tanz ins Bewegtbild setzen."  Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Mit Startbahn 2021 zeigt das Ensemble vielfältige Einblicke in die großen und kleinen Dinge des Lebens." tanznetz.de

"(Nicolas Roger Fraus) expressiver Auftritt wirkt durch pointierte Schnitte wie ein Videoclip (...)." Darmstädter Echo

"(Manon Andral) befasst sie sich mit Hierarchien und Macht und lässt die Grenzen zwischen Tanz und Videokunst verschmelzen." SWR2
 

Das Hessische Staatsballett geht wieder mit Kurzchoreografien von Tänzer*innen seines Ensembles an den Start. In Startbahn 2021 erobern dieses Mal 10 Produktionen von 11 Choreograf*innen die Große Bühne des Staatstheaters Darmstadt. Der kreative Reichtum in den eigenen Reihen der Kompanie, der sich vor allem im „Startbahn“-Format zeigt, wird bei Startbahn 2021 im Vergleich zu Startbahn 2020 vor eine neue Herausforderung gestellt: Die Choreograf*innen entwickeln ihre Arbeiten im Setting einer überdimensionalen Bühneninstallation mit 21 Kammern, bekannt aus der Produktion Atem/Souffle von Karsten Wiegand. Die Stücke von Startbahn 2021 erzählen auf sehr unterschiedliche Weise von Nähe und Distanz, Traum und Wirklichkeit und dem Wunsch, sich durch Tanz die Welt wieder anzueignen.

Neben einer Bühnenversion von Startbahn 2021 wurde in Zusammenarbeit mit De-Da Productions eine eigene tanzfilmische Annäherung entwickelt. Das Streaming von Startbahn 2021 wird keines sein, dass Sie bisher in dieser Form so erlebt haben. Es hält eine Überraschung bereit, die wir an dieser Stelle noch nicht verraten möchten.

                                                10 Stücke von 11 Choreograf*innen

  • In Muse von Ludmila Komkova geht es um einen Moment der Inspiration, der einer Flamme gleich im Dunkeln aufleuchtet. Zwischen Erinnerung und Hoffnung gibt sich eine Tänzerin ganz dem Augenblick der Bewegung hin und kündet so von einem kraftvollen Schöpfungsgeist.
     
  • Shade of a Day von Francesc Nello Deakin/Matthias Vaucher gibt Einblick in einen Alltag, der bei näherer Betrachtung einer bewussten Gefangenschaft gleicht. Die einzelne Person reflektiert die Rolle, die sie in ihrer eigenen Freiheit oder in deren Mangel spielt.
     
  • Manon Andral entwirft in Common Ground einen betörenden Mix aus Tanz und Videokunst. Beschrieben wird zum einen ein Rückzug in die natürliche Wesenhaftigkeit des Menschen, zum anderen die Vision eines gesellschaftlichen Naturzustands frei von Machtstreben und Hierarchien.
     
  • Die Verbundenheit zweier Menschen durch Tanz wird auf ironische und berührende Weise in dem Stück Minha Prece von Marcos Novais gezeigt. Die beiden Tänzerinnen sind in der Bewegung ganz bei sich, vergessen für einen Moment die Wirklichkeit und sind sich hinterher näher als zuvor.
     
  • Die feine Linie zwischen Traum und Wirklichkeit überquert Aurélie Patriarca in ihrem Stück Es war einmal ein Traum. In diesem Wechselspiel aus Melancholie und Neugier wird vor allem das Gefühl im Moment des Aufwachens tänzerisch ergründet.
  • Nach Nähe sehnen sich die beiden Tänzer im Stück from here until von Ramon John. Kurzerhand verwandelt ihr elektrisierendes Duett die Enge des Wohnwürfels in einen Dancefloor und lässt auch die letzten Regentropfen verdampfen.
     
  • Cliff Edges von Daniel Myers ist eine Reise des Fallens. Was passiert mit uns? Wohin geht unsere Energie? Wie machen wir weiter? Wiederholung und Fluss folgen den Tänzern auf ihrem Weg durch Raum und Zeit.
     
  • Die Erkenntnis, dass der Mensch in seiner Existenz häufig mit Dingen zu tun hat, die größer sind als er selbst, bewegt die beiden Tänzer*innen in Masayoshi Katoris Harry Truman. Die Konsequenz aus dieser Demutserfahrung ist kein Rückzug in die alltäglichen Verrichtungen allein, sondern die Suche nach dem Wesentlichen im menschlichen Miteinander.
     
  • Die Sehnsucht nach dem „guten Leben“ zeigt Alessio Damiani in Ah, vita bella!. In einer italienischen Nachbarschaft springt die Tanzlust eines Einzelnen auf die Gemeinschaft über. Das Ensemble zeigt Szenen auf Balkonen im nostalgischen Ambiente einer Vergangenheit, die noch gar nicht so weit zurückzuliegen scheint.
     
  • Den schönen Schein des Scheiterns stellt Nicolas Roger Frau in seinem Stück La mauvaise interprétation aus. Mutig hinterfragt der von ihm selbst verkörperte Performer, die eigene Unzulänglichkeit, um festzustellen, dass diese womöglich bloß vermeintlich ist ... 

Stream on demand

  • "Startbahn 2021" ist im angegebenen Zeitraum abrufbar.
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