Der deutsche Tenor Thorsten Büttner stammt aus Baden-Württemberg und konnte bereits in frühester Jugend am Staatstheater Stuttgart als Knabensopran in vielen Solorollen Bühnenerfahrung sammeln. Seine Gesangsausbildung absolvierte er am Mozarteum Salzburg und schloss sein Studium dort 2008 als Jahrgangsbester ab. Im selben Jahr war er zudem Teilnehmer des "Young Singers Project" bei den Salzburger Festspielen. Thorsten Büttner war Finalist bei zahlreichen Gesangswettbewerben, so unter anderem bei Domingos „Operalia“ und 2014 bei der „Paris Opera Competition“, und wurde für seine Erfolge sowohl mit der Lilli-Lehmann-Medaille als auch mit der Gottlob-Frick-Medaille ausgezeichnet. Zudem wurde er 2011 für seine Verkörperung der Titelrolle in Idomeneo von der Fachzeitschrift Opernwelt als bester Nachwuchssänger nominiert. Der Tenor war von 2008 bis 2010 an der Vlaamse Opera in Antwerpen engagiert und gehörte von 2011 bis 2014 zum Ensemble des Staatstheaters Mainz, wo er unter anderem als Idomeneo, als Lensky in Eugen Onegin, Macduff in Macbeth und als Alfredo in La traviata reüssieren konnte. Thorsten Büttner gastierte als Andres in Wozzeck an der Opéra de Marseille, als Macduff am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und in Augsburg und gab im Sommer 2015 sein Debüt als Sou-Chong in Das Land des Lächelns beim Operetten-Festival im oberösterreichischen Bad Hall.

In den letzten Spielzeiten war der Künstler unter anderem als Bob Boles in Peter Grimes und als Max in Der Freischütz am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, als Macduff am Oldenburgischen Staatstheater sowie als Graf Boni in Die Csárdásfürstin in Magdeburg zu erleben. Des Weiteren gab er sein Rollendebüt als Steuermann in Der fliegende Holländer mit der Nederlandse Reisopera. Der Tenor geht einer regen Konzerttätigkeit nach und sang im Herbst 2018 erstmalig Verdis Requiem im Hohen Dom zu Mainz. Es existiert eine CD von Bruckners Messe Nr. 3 f-moll mit Thorsten Büttner als Solist.

In der aktuellen Spielzeit 2018|19 ist er in der Operninszenierung Rusalka zu erleben.

Juni 2019