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„Ein Schwert verhieß mir der Vater“

Über das Stück

Richard Wagner

  • Erster Akt, „Walkürenritt“, „Leb wohl du kühnes, herrliches Kind“/Wotans Abschied aus: „Die Walküre“
  • „Siegfrieds Trauermarsch“ aus: „Götterdämmerung"

Als Richard Wagner seine Arbeit „Ring des Nibelungen“ konzipierte, begann er mit der Geschichte von „Siegfrieds Tod“, die er später zur „Götterdämmerung“ umbenannte. Er musste merken, dass die vielen Handlungsstränge ohne Vorgeschichte verwirrend waren. So dichtete er drei weitere Musikdramen, das „Rheingold,“ die „Walküre und „Siegfried“, die als Zyklus 1876 zum ersten Mal in dem eigens dafür gebauten Festspielhaus in Bayreuth uraufgeführt wurden. Es geht im „Ring“ um große Fragen der Menschheit, den Zusammenhang von Macht und Schuld, um das Verhältnis von Liebe, Macht und Wissen. Die Figuren, die Wagner in seinem 18-stündigen Opus schuf, gehören zu den interessantesten Theatergestalten. Sein Orchester war das Größte seiner Zeit, und die Anforderungen an das Sängerpersonal sind immens. Der „Ring“ als Beispiel der wagnerschen Idee des Gesamtkunstwerks hat das Format einer griechischen Tragödie. Aus den vielen Akten des „Rings“ ragt vielleicht der Erste Akt der „Walküre“ mit seiner Spannung und seinem Tempo heraus.

Die Handlung: Sieglinde wurde zwangsverheiratet und leidet unter ihrem gewalttätigen Mann Hunding. Ihr Zwillingsbruder Siegmund erreicht ihr Haus, auf der Flucht von seinen Verfolgern. Der Anführer der Hetzer: Sieglindes Mann Hunding. Sieglinde und Siegmund entdecken, dass sie Geschwister sind und fliehen. Der letzte Satz: „So blühe denn Wälsungen Blut.“ Inzest, Skandal. Vorhang. Im Konzert zu hören sind auch der Walkürenritt und die Schluss-Szene des Wotan mitsamt Feuerzauber

Termine & Tickets

Januar 2022

Medien

Besetzung

Mitwirkende


Bass
Tenor
Peter Sonn
Christian Voigt
Sopran
Mit
Staatsorchester Darmstadt

Leitungsteam


Leitung