Die deutsch-mexikanische Mezzosopranistin Maren Favela war zuletzt erneut an der Oper Frankfurt in der Wiederaufnahme von Cileas "Adriana Lecouvreur" zu erleben und trat erfoglreich mit dem Brandenburgischen Staatsorchester in Chorin als Solisitin in Mahlers 2. Symphony der „Auferstehung“ unter der Leitung von Howard Griffithsauf. Während ihrer Zeit als festes Mitglied im Ensemble des Theaters in Basel sang Maren Favela u.a. Rollen wie Zerlina, in der Neuproduktion von Richard Jones und unter der Leitung von Erik Nielsen, Curra (La forza del destino), Carrie Pipperidge (Carousel) und Kasturbai in der Schweizer Erstaufführung von »Satyagraha« (Philip Glass), unter der Regie von Sidi Larbi Cherkaoui und dirigiert von Jonathan Stockhammer. Highlights vergangener Spielzeiten waren Maren’s Debüt in den USA als Cherubino (Le Nozze di Figaro) mit dem Milwaukee Symphony Orchestra unter dem Dirigat von Edo de Waart, als auch in der Neuproduktion (Romeo Castellucci) von Schönberg’s "Moses und Aron" unter dem Dirigat von Philippe Jordan an der Opéra national de Paris, so wie auch ihre Auftritte mit dem Singapore Symphony Orchestraunter der Leitung von Lan Shui in Bizet’s "Carmen" als Mercédès.

In den Jahren 2011-2013 war Maren Favela als Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt in zahlreichen Produktionen wie "Adriana Lecouvreur", "Der Spieler", "Die Zauberflöte", "Ariadne auf Naxos" (CD-Live-Aufnahme bei Oehms Classics) zu sehen und kehrte wiederholt als Gastsängerin an die Oper Frankfurt zurück, wie u. a. für die Wiederaufnahme von "Ariadne auf Naxos" als Echo, für eine Neuproduktion von Cesti’s "L’Orontea" als Amore/Tibrino unter der musikalischen Leitung von Ivor Bolton, als auch zu den Erstaufführungen der "Komödie auf der Brücke" von Bohuslav Martinu und Valentino Fioravantis komischer Oper "Le Cantatrici villane". Weitere Engagements als Gast brachten die Mezzosopranistin über die Grenzen Deutschlands hinaus, wo sie u.a. als Rosina beim Lucca Opera Festival in Italien, Zerlina (Don Giovanni) an der Opera de Oviedo in Spanien und am Théatre de Limoges in Frankreich in einer Produktion von Jim Lucassen in "Cosi fan tutte" auftrat.

Maren Favela gewann 2015 den Publikumspreis beim Paris Opera Wettbewerb "Les Mozart de l’Opera" am Théatre des Champs-Élysées. Sie begann ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Cheryl Studer und beendete es an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt bei Prof. Hedwig Fassbender. Sie erweiterte ihre Studien bei Meisterkursen mit Ingeborg Hallstein, Margreet Honig, Edith Wiens und Brigitte Fassbaender. Ihre musikalische Ausbildung begann Maren Favela mit erstem Geigenunterricht im Alter von 8 Jahren, den sie bis zum Abitur bei unterschiedlichen Lehrern erhielt.

In der Spielzeit 2018/19 tritt sie erstmalig im Staatstheater Darmstadt auf und debütiert dabei in den Opern "Rusalka" und "Ariadne auf Naxos" mit neuen Rollen.

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