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"Regisseurin Mariame Clément ist das Kunststück gelungen, beide Kantaten szenisch so geschickt zu verbinden, dass sich die Werke gegenseitig dramaturgisch bereichern." (FAZ) / "...absolut lohnenswert." (concerti)

Georg Friedrich Händel gestaltet in seiner Kantate „La Lucrezia“ das Porträt einer Frau, die ihren eigenen Weg nach einem traumatischen Erlebnis geht. In ihrer Kantate „Faust et Hélène“, mit der Lili Boulanger als erste Frau 1913 den „Prix de Rome" gewann, trifft Faust auf „die schöne Helena“, die er mit Hilfe von Mephisto aus der Antike herbeiruft. Die Frauenfiguren Lucrezia und Helena verbindet ihre Gewalterfahrung und die öffentliche Debatte um ihre angebliche Schuld. Gibt es ein Entkommen aus diesem fatalen System?

Video-Tipp: Lili Boulanger

Komponistinnen für alle: Eine musikalische Spurensuche von Kyra Steckenweh und Tim van Beveren

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Besetzung


Lucrezia
Hélène
Faust
Méphistophélès
Julian Orlishausen
Johannes Seokhoon Moon
Mit
Staatsorchester Darmstadt

Musikalische Leitung
Regie
Co-Regie
Bühne & Kostüm
Julia Hansen
Magische Beratung
Stephan Hübner