Die in Santa Monica in Kalifornien geborene Lirico-Spinto-Sopranistin Megan Marie Hart erlangte ihren Bachelor- und Masterabschluss am Oberlin Conservatory als Schülerin des weltberühmten Musikpädagogen Richard Miller, und ihr Professional Studies Certificate an der Manhattan School of Music, als Schülerin der dramatischen Mezzosopranistin Mignon Dunn. 

Von 2015 bis 2020 war sie im Ensemble am Landestheater Detmold. Dort sang sie die Titelrollen in "Aida", "Tosca" und "Luisa Miller", Mimì in "La Bohème", Chrysothemis in "Elektra", Gilda in "Rigoletto", Marguerite in "Faust", Fiordiligi in "Così fan tutte", Rosalinde in "Die Fledermaus", Arminda in "Die Gärtnerin aus Liebe", Elle in "La voix humaine", Sylva Varescu in "Die Csárdásfürstin", sowie die Sopransolos in "Carmina Burana", und Mahlers  2. Sinfonie.

Zuvor sang sie Konstanze in "Die Entführung aus dem Serail" an den Bühnen der Stadt Gera; Donna Anna in Don Giovanni an der Zomeropera Belgium, an der Bronx Opera, und an der Music Academy of the West unter Marilyn Horne; Gilda in "Rigoletto" und Juliette in "Roméo et Juliette" an der Annapolis Opera; Wellgunde in "Das Rheingold" an der Union Avenue Opera; Adina in "L’elisir d’amore" an der Tacoma Opera; die Titelrolle in Alcina (Fernsehaufführung) und Venere in Venere, Amore e Ragione mit Bourbon Baroque; Almirena in "Rinaldo" und Spirit of the Boy in "Curlew River" an der Central City Opera; Tatyana in "Eugene Onegin" mit dem Yakima Symphony Orchestra; Gretel in Hänsel und Gretel, und Gianetta in "The Gondoliers" mit Opera North; Lauretta in "Gianni Schicchi" beim Crested Butte Music Festival und Sibyl Vane in "The Picture of Dorian Gray" am Center City Opera Theater.
 
In ihrem dreijährigen Engagement im renommierten Opernstudio „Seattle Opera Young Artists Program“ sang sie die Zerbinetta in "Ariadne auf Naxos", Tatyana in "Eugene Onegin", Tytania in "A Midsummer Night’s Dream", Gretel in "Hänsel und Gretel", Lauretta in "Gianni Schicchi" und die Titelrolle in Donizettis "Rita". Dort war sie Schülerin der dramatischen Sopranistin Jane Eaglen. 

Megan Marie Hart gab ihr Carnegie Hall Debüt in einem Liederabend der „Marilyn Horne Legacy at Carnegie Hall“. Als Konzertsolistin trat sie mit Seattle Symphony Pops unter der Leitung von Marvin Hamlisch auf und sang mit der Seattle Symphony in einer Fernsehaufführung von Beethovens 9. Sinfonie für den Dalai Lama und Desmond Tutu. Sie sang mit Rufus Wainwright und der Oregon Symphony, New York City Opera, Opera Orchestra of New York, Philharmonie Südwestfalen, Orchestergesellschaft Detmold, Seattle Philharmonic, Instrumentalverein Darmstadt, Seattle Chamber Players, Opera Theatre St. Louis, Göttinger Symphonie Orchester, Orchester der Nordwestdeutschen Philharmonie und anderen. In ihrer intensiven Zusammenarbeit mit der jüdischen Kammermusikgruppe Music of Remembrance sang sie Werke von Komponisten und Dichtern der Holocaust Ära. Seit 2010 bis heute ist sie Schülerin von Marilyn Horne.  

September 2020